29.05.2022
Anflug auf Nouakchott, ein unendlicher Sandkasten
Ein Hotel aus vergangenen Zeiten
Wie so oft
Eine Straße Richtung Norden, die Seiten bröckeln nach innen, mal etwas, mal etwas mehr
Schmal bis schmaler
Eine Verbindung nur, unzählige LKWs, liegen gebliebene Fahrzeuge, en passen, ein umgekippter Lastwagen
Ein Dromedar kreuzt, den anderen folgend, die Karawane zieht weiter
13.30 Uhr, eine “Teepause” mit halber Ziege. Ich werde noch lernen: eine halbe Ziege geht immer.
Unsere Koffer hinten auf der Ladefläche des Hilux, die Müsliriegel werden gebraten
Wenige Ansiedlungen, meist versandete Hütten, flatternd, im Wind, kein Anzeichen von Präsenz, ein Es war einmal, wie lange, wann, wer weiß das schon
Müll, überall
Die Häuser, wo es sie gibt, sind farbenfroh, Farben ja, aber Es war einmal
Eine Tankstelle immer mal wieder
Strommasten, endlos aneinander gereiht, später Windräder, unangeschlossen
Bagger schaufeln die wandernden Dünen von der Straße, heute, und dann morgen wieder. Repeat, Endlosschleife
Von Süden nach Norden wird der Sand von weiß bis gelb langsam orange
17 Uhr, in Nouadhibou angekommen, es gibt die nächste halbe Ziege, nach Fisch und Meeresfrüchten en masse, man kümmert sich gut um seine Gäste
“La végétarienne, elle mange que du gazon!” Gras. Pffff!
Les Tours Bleues, Geschichte, bald zu überbauen
Der Wind, er weht. Ein Kai, er entsteht.
21 Uhr, im Zelt, Festmahl #3 des Tages
Besuch des EPBR, ein Universum für sich
Das kontrollierte Chaos
Zahllose Pirogen
Gewusel
La halle japonaise
Der Fang des Tages
Die Wolken geben den Bildern eine gewisse Dramatik
Veraltete Kutter werden repariert, Neukauf ausgeschlossen
Weiter zu den Robben
24/24 Videoüberwachung
Neugierig sind sie, wir werden von unten die Klippen hinauf beobachtet, während wir sie beobachten
Mondlandschaft. Wir werden durchgeschüttelt.
Abends dann: essen. Man hat nie Zeit, hungrig zu werden
Das ist der rote Faden
. Diesmal: Fisch ohne Beilagen
Mittwoch, Tag 3, es fühlt sich an wie Woche 3
Küstenwache. Le commandant.
Eine Sicht von oben, der Hafen, rechts versinkt ein Kai im Meer.
Es ist Zeit für ein halbes Lamm und eine Réunion mit den Chinesen
Weirdest meeting ever.
Diner chez Lina, aus Sardinien, 45 Jahre in Mauretanien, eine andere Welt und 1001 Geschichten zu den anderen 1001 Geschichten aus wenigen Nächten, zwei gelebte Leben, man hat sich getroffen
Donnerstag, Rückfahrt, Sandsturm
Alles ist in sepia getaucht, der Sand beim Aussteigen in jeder Ritze, im Mund
Wie Schmirgelpapier
Visibilité zéro, teilweise, ein Erlebnis
Nouakchott, 1001 Eindrücke, nur drei Tage später, eine Hitzewand, die einen erdrückt und den Regen ankündigt. Aber noch nicht.
À la prochaine, Mauritanie, c’était un plaisir et une petite aventure
Bilanz
Überfahrene Katzen: 0
Strafzettel: 0








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